| «FÖRDERVEREIN NEUE WEGE IN SOMALIA, Zürich » gegründet von Vre Karrer. |
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Die Tätigkeit des Fördervereins Neue Wege in Somalia in Merka geht auf Frau Verena Karrer zurück. Frau Karrer, eine Hebamme und Lehrerin für Krankenpflege aus Zürich-Oerlikon arbeitete nach ihrer Pensionierung, seit 1993, bis zu ihrem tragischen Tod im Jahre 2002 in der somalischen Stadt Merka. Heute bestehen ihre Werke die sie in Merka aufgebaut hat weiter.
Vre Karrer in Merka Vre Karrer in Merka. Vre schrieb: "Am 12. März 1994 purzelte die kleine Safhia im Ambulatorium in die Welt. Alhamdu lillah! Gott sei Dank." Der Förderverein betreibt in Merka ein Ambulatorium, eine Primar- und Sekundarschule und im Dorf Ambe Banaan einen Sanitätsposten. Die Primarschule von New Ways wird heute von 335 Mädchen und 300 Knaben besucht. Wegen der sehr prekären Platzverhältnisse muss in einer Morgen und einer Nachmittagsschicht unterrichtet werden. An der Primarschule sind 16 Lehrkräfte tätig. Die Sekundarschule, die vier Jahre dauert, besuchen 164 Mädchen und 364 Knaben, das heisst, es sind oft auch junge Frauen und Männer, die älter als 18 Jahre alt sind. 15 Lehrer unterrichten diese Schüler. Der bisherige ausserreguläre Unterricht, für Kinder und Jugendliche die bisher nicht Gelegenheit hatten eine Schule zu besuchen, wurde in die Primarschule integriert. New Ways in Merka organisierte ausserdem eine Alphabetisierungskampagne. Vom Juli 2006 bis im April 2007 lernten in diesen Kursen 800 Mütter lesen, schreiben und rechnen. Sie erhielten für die Teilnahme an diesen Alphabetisierungskursen vom Welternährungsprogramm Öl und Reis. Eine Reinigungsequipe säubert den Markt in Merka und beseitigt Abfälle in den Strassen. Dies ist eine sehr wichtige Massnahme, um den Ausbruch von Seuchen zu verhindern. Das Ambulatorium wird vorwiegend von Müttern mit ihren Kindern aufgesucht. Parasiten im Darm, übertragbare Krankheiten, Lungenentzündungen, Blutarmut (Anämie) und Blasenentzündungen sind die häufigsten Leiden, die im Ambulatorium behandelt werden. Viele Patienten sind unterernährt, speziell Kinder unter fünf Jahren und ältere Menschen. Im Ambulatorium von New Ways in Merka arbeiten 27 Personen, darunter ein Arzt, eine Apothekerin, eine Hebamme, Krankenschwestern, Laboranten und Hilfspersonal. Die Arbeit in Merka stand bis zum 18. November 2008 unter der Leitung von Prof. Mohamed Roble. An diesem Tag wurde er von unbekannten Tätern in Merka angeschossen. Er konnte nach Nairobi ausgeflogen werden, wo auf einer Intensivstation sein rechtes Auge entfernt werden musste. Inzwischen hat er das Spital verlassen können. Ob er nach Merka zurückkehren und dort wieder arbeiten kann, ist noch unklar. Die Absenz von Professor Roble hat eine grosse Lücke hinterlassen. Er spielte in Merka eine zentrale Rolle, um die verschiedenen Projekte zu koordinieren und zu überwachen. Zurzeit wird das Hilfswerk New Ways vom Sekundarlehrer Abdullahi Ali Mohamed, einem qualifizierten, uns lange Jahre schon bekannten Mitarbeiter geführt. Das Ambulatorium in Merka wird vom somalischen Arzt Dr. Abdirahman Hassan Mohamoud geleitet. |
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Jenny Heeb Präsidentin Förderverein Greifenseestrasse 30 8050 Zürich Tel. 044 312 12 67 EMail: merk02@bluewin.ch
Heinrich Frei |
«Förderverein Neue Wege in Somalia»
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